Schüsslersalze in den Wechseljahren:
Wechseljahre oder Klimakterium - was ist das?



Home
Funktionsmittel
Ergänzungsmittel
Wechseljahre
Beschwerden
Anwendung
Kur

Projekte
Impressum


Die Wechseljahre beginnen bei den meisten Frauen zwischen 40 und 50 Jahren.

Sie dauern meist zwischen fünf und fünfzehn Jahren an.

In dieser Zeit hören die Eierstöcke auf, Eizellen zu produzieren. Ausserdem stellt sich die Hormonproduktion um. Die Produktion von Progesteron und Östrogenen lässt nach, bis sie nach den Wechseljahren nahezu vollständig zum Erliegen kommt.

Die Wechseljahre werden im Medizinerjargon auch Klimakterium oder Menopause genannt.

Häufig werden die Wechseljahre von verschiedenen Gesundheitsbeschwerden begleitet.

Diese Gesundheitsbeschwerden kann man mithilfe von Schüsslersalzen, Heilpflanzen, Homöopathie, Bewegung und Hormongaben behandeln und lindern.

Dadurch können viele Frauen die Wechseljahre als erfüllende Lebensphase erleben.

Die Wechseljahre sind in mehrere Phasen gegliedert.

Prämenopause - Gelbkörperhormonmangel - Progesteronmangel

Die Prämenopause ist die Vorphase der Wechseljahre.

Sie beginnt schon einige Jahre, bevor die klassische Zeit der Wechseljahre losgeht. Oft beginnt die Prämenopause schleichend und verstärkt sich allmählich.

Bei manchen Frauen fängt die Prämenopause schon Mitte Dreissig an, bei vielen anderen Anfang Vierzig.

Diese Phase ist meistens durch einen Mangel des Hormons Progesteron (Gelbkörperhormon) gekennzeichnet.

Dieser Progesteron-Mangel sorgt unter anderem für ähnliche Symptome wie das Prämenstruelle Syndrom (PMS), das auch in früheren Jahren auftreten kann.

Es kommt zu Stimmungsschwankungen wie Reizbarkeit, ausserdem Migräneneigung, schmerzhafter Brustschwellung und Rückenschmerzen.

Die Periode kann in dieser Phase in kürzeren Abständen kommen und manchmal stärker und länger andauernd werden.

Auch Hitzewallungen treten häufig schon in der Prämenopause auf.

Östrogen-Dominanz

Der Mangel an Progesteron wird vom Körper als Östrogendominanz wahrgenommen.

Obwohl die Östrogenwerte nicht erhöht sind, sondern sogar erniedrigt sein können, sind die Progesteronwert so niedrig, dass die Relation zwischen Östrogen und Progesteron aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Im Vergleich zum Progesteronspiegel ist der Östrogenspiegel relativ betrachtet erhöht.

Diese relative Erhöhung des Östrogenspiegel nennt man Östrogen-Dominanz.

Die Östrogen-Dominanz verursacht die Gesundheitsbeschwerden, die typisch für die Prämenopause und das Prämenstruelle Syndrom sind.

Folgende Themen können für die Behandlung von Beschwerden in der Prämenopause hilfreich sein:

Perimenopause - Östrogenmangel

Die zwei bis drei Jahre rund um das endgültige Ausbleiben der Menstruation werden Perimenopause genannt.

Nachdem zuvor schon das Progesteron weniger geworden ist, lässt jetzt auch spürbar die Östrogen-Produktion des Körpers nach. Zumindest ist das bei den meisten Frauen der Fall.

Die Hitzewallungen werden meistens stärker und auch Schlaflosigkeit nimmt zu.

Die Abstände zwischen den Periodenblutungen werden länger und die eigentliche Blutung wird meistens schwächer.

Bei vielen Frauen werden die Abstände zwischen den Perioden auch völlig unkalkulierbar und schwanken zwischen wenigen Wochen und etlichen Monaten.

Wenn ein Jahr lang keine Blutung aufgetreten ist, kann man sich normalerweise ziemlich sicher sein, dass auch keine mehr kommen wird.

Die letzte Blutung kann man dann rückwirkend als Eintreten der Menopause bezeichnen.

Folgende Themen können für die Behandlung von Beschwerden in der Prämenopause hilfreich sein:

Postmenopause - Jenseits der Fruchtbarkeit

Die Postmenopause beginnt nach dem Eintritt der Menopause, also nach der letzten Periodenblutung.

Da erst ein Jahr nach der letzten Blutung feststeht, dass es die letzte war, kann man auch nur rückwirkend vom Beginn der Postmenopause sprechen.

Die Produktion von Progesteron und Östrogen kommt innerhalb der nächsten zehn Jahre nahezu vollständig zum Erliegen.

Nur die Fettzellen und einige andere Körperzellen produzieren noch Spuren dieser Hormone.

In der Postmenopause lassen die typischen Wechseljahrsbeschwerden allmählich nach.

Stattdessen kann es jedoch zu einigen neuen Gesundheitsbeschwerden kommen, die aufgrund der fehlenden Hormone auftreten.

Typische Probleme der Postmenopause sind Osteoporose, Müdigkeit, Stumpfe Haare und Herzschwäche.

Folgende Themen können für die Behandlung von Beschwerden in der Prämenopause hilfreich sein:

Wechseljahre machen was sie wollen

Nicht bei jeder Frau laufen die Wechseljahre nach dem oben beschriebenen klassischen Schema ab.

Das typischste an den Wechseljahren ist eigentlich, dass sie machen was sie wollen.

Jede Frau macht ganz individuelle Erfahrungen in dieser Lebensphase.

Auch die Schwere der Beschwerden kann ganz unterschiedlich sein.

Manche Frauen leiden stark unter Wechseljahrsbeschwerden, andere nur schwach und manche Frauen haben sogar überhaupt keine Beschwerden.

Förderlich für das Wohlbefinden einer Frau ist es wohl eindeutig, wenn die Frau sich und ihre Interessen ausleben kann. Wichtig ist anscheinend auch, dass eine Frau sich in ihrer Situation im mittleren Alter akzeptieren kann.

Wenn eine Frau die Chance nutzt, die die Wechseljahre zur Transformation bieten, können diese Jahre zu einer erfüllenden und wertvollen Erfahrung werden.

Siehe auch

Bei unseren Partnerprojekten können Sie noch viel mehr über die Wechseljahre erfahren.



Home   -   Up